Warum ein Rhodesian Ridgeback?

Der Ridgeback ist ein toller Hund – ohne Zweifel- lässige Eleganz und absolute Loyalität denen gegenüber, die er liebt zeichnen ihn aus. Er ist ein edler, ein wunderschöner Hund.
Ein Ridgeback besitzt eine enorme Präsenz, er zieht viele Blicke auf sich.
Wurde er richtig erzogen und gut sozialisiert, wird man mit diesem Hund in der Öffentlichkeit sicherlich positiv auffallen.

Er verhält sich äußerst geduldig und sanftmütig gegenüber Kindern, wenn er von Anfang an positiven Kontakt zu Ihnen hatte.
Der Rhodesian Ridgeback ist wachsam, aber er ist kein Kläffer. Er besitzt einen natürlichen Schutztrieb, der keinesfalls „ antrainiert“ werden muß.
Da der Rhodesian Ridgeback ein Jagdhund ist, tut man gut daran, seinen Jagdtrieb von Anfang an in vernünftige Bahnen zu lenken. Das erreicht man am besten, indem man schon mit dem Welpen ein „ Antijagdtraining“ macht, das sind gezielte Übungen, bzw. Spiele, die als Jagdersatz dienen. Diese Dinge nehmen nicht viel Zeit in Anspruch, es ist aber wichtig, so früh wie möglich damit zu beginnen.

Meiner Meinung nach können sich auch „ Anfänger“ in Sachen Hundehaltung bzw. –ausbildung einen Ridgeback holen. Sie sollten aber wissen, auf was sie sich einlassen und von Anfang an eine gute Hundeschule besuchen. Natürlich ist es auch sehr hilfreich, sich mit geeigneter Literatur ( am besten bevor der Welpe einzieht) auseinanderzusetzen.
Der Rhodesian Ridgeback ist ein sehr ursprünglicher Hund.

Er handelt sehr instinktsicher und reagiert manchmal blitzschnell. Er braucht artgerechte Beschäftigung und eine absolut konsequente und gleichzeitig liebevolle Erziehung. Er erträgt es nicht, hart angefasst zu werden, dann schaltet er auf stur und man erreicht gar nichts mehr bei ihm.
Der Ridgeback sollte schon als Welpe und Junghund möglichst viel Kontakt zu anderen Hunden haben. Durch ausgelassenes Spielen und Herumtoben mit Artgenossen wird gutes Sozialverhalten gefördert. Ein Hund, dem dies regelmäßig von klein auf an ermöglicht wird, wird sich zu einem souveränen, gelassenen Hund entwickeln.
Parallel dazu ist eine artgerechte Beschäftigung und Auslastung sehr hilfreich, um ihn zu einem zufriedenen und freundlichen Hund zu machen. Dieser Hund ist äußerst vielseitig, ob Agility, Turnierhundesport, Mantrailing oder ähnliches- der Rhodesian Ridgeback liebt es, eine Aufgabe zu haben. Er ist jedoch kein nerviger, fordernder Hund- er kann genauso gut auch mal stundenlang faul herumliegen und schlafen.

Wer einmal von der Faszination des Ridgebacks ergriffen wurde, den lässt sie nie wieder los.

Auf der Seite des DZRR findet man eine detaillierte Rassebeschreibung.
http://www.dzrr.de/ridgeback/fci-standard/
http://www.dzrr.de/ridgeback/ursprung/